Kategorie: Sonstiges | 13.03.2014

Netztrüffel KW 11/2014

Wieder einmal erschienen in den Weiten des Internet in den letzten Wochen interessante Berichte zu Themen, die wir hier bereits aufgegriffen haben oder die wir hier immer wieder mal aufgreifen. Diesmal empfehle ich Ihnen die folgenden Artikel zur Lektüre. Besonders hinweisen möchte ich Sie auf das Schmankerl ganz am Schluss, das sicherlich ein Grinsen auf Ihr Gesicht zaubern wird.

Unter dem Titel „Wenn der Kollege plötzlich Chef wird“ geht der Merkur Online auf verschiedene Probleme ein, die sich beim Aufstieg in eine Führungsposition ergeben. Sehr informativ und gut auf den Punkt gebracht – und eine ideale Ergänzung zu unserem Artikel „8 Tipps für neue Führungskräfte„.

Auch das Hamburger Abendblatt gibt viele gute Ratschläge für neue Führungskräfte unter dem Titel „Wenn man zum ersten Mal der Chef ist„. Ebenfalls ein interessant zu lesender Artikel voller Tipps und Ratschläge.

Das Thema Change Management kam hier im Blog noch nicht zur Sprache, interessiert uns jedoch natürlich trotzdem. Haufe schreibt in einem spannenden Artikel „Wie Führungskräfte Veränderungsprozesse erleichtern können„. Sie finden dort vier sehr gute Tipps, wie Führungskräfte die Veränderungen emotional begleiten können.

Einen neuen Blick auf das Thema Work-Life-Balance fordert die Karrierebibel. Unter dem Titel „Work-Life-Balance: Vergessen Sie den Schwachsinn!“ erfahren Sie, wie Sie Ihre Arbeit als Teil Ihres Lebens definieren können, statt sie als Gegenpol zu Ihrem Leben anzusehen. Die Balance aus Leben und Arbeiten zu finden, wird damit weniger wichtig und wichtiger wird, in allen Lebensbereichen (unter anderem eben auch im Lebensbereich Arbeit) eine Balance herzustellen.

Führungskräfte sollen seit Neuestem ihre Mitarbeiter coachen. Dass das nicht gehen kann, zeigt ein Beitrag auf CFOworld. In ihrem Artikel „7 verschiedene Fragetypen“ zeigt Management-Autorin Sabine Prohaska auf, mit welchen Fragetypen es Führungskräften dennoch gelingen kann, ihre Mitarbeiter ähnlich wie ein Coach zu unterstützen. Den quasi gleichen Artikel findet man übrigens auch im Blog der WiWo unter dem Titel „Management-Autorin Sabine Prohaska über Manager, die plötzlich ihre Mitarbeiter coachen sollen: Führen durch fragen„.

Zum Schluss noch ein ganz besonderes Fundstück, über das ich mich persönlich sehr gefreut habe. Im Beitrag „7 Things Star Wars taught me about Productivity“ zeigt Bestseller-Autor James Altucher auf, was er für seine Produktivität aus den Star Wars Filmen gelernt hat. Witzig – und echt gut!!!

Kategorie: Gesprächsführung & Verhandeln | 02.10.2013

Fragetypen

Wer fragt, der führt – auch im Bereich von Trainings und Seminaren gilt diese alte Redensart. Um Ihrem Gespräch den gewünschten Verlauf zu geben, können Sie unterschiedliche Fragetypen einsetzen. Welchen Fragetyp Sie wann verwenden, hängt von Ihrer Zielsetzung ab. Ich erkläre Ihnen heute, welche Fragetypen es gibt und mit welchem Ziel Sie diese einsetzen können.

Offene Fragen – Wie, Wer, Was, Wo… Warum
Die typischen W-Fragen dienen vor allem der Information und Recherche. Offene Fragen überlassen dem Antwortenden die Entscheidung, wie detailliert er antworten möchte.
„Was ist Ihnen an XY besonders wichtig?“

Geschlossene Fragen – Ja oder Nein
Bei geschlossenen Fragen gibt es immer nur vorgegebene Antwortmöglichkeiten. Diese sind durch die Frage selbst vorgegeben oder durch die Nennung der Antwortmöglichkeiten.
„Sind Sie damit einverstanden?“

Alternative Fragen – Variante A oder B
Mit Alternativen Fragen finden Sie heraus, welche Möglichkeit Ihrem Gesprächspartner am ehesten zusagt. Sie geben bei der Alternativfrage Ihrem Gesprächspartner die Wahlmöglichkeiten vor, zwischen denen er sich entscheiden kann.
„Gefällt Ihnen A oder B besser?“

Situative Fragen – Mal angenommen…
Mit situativen Fragen erfahren Sie die Verhaltensabsichten Ihres Gegenübers.
„Mal angenommen, ich möchte das Projekt an die Wand fahren, was müsste ich dafür tun?“

Projektive Frage – Um die Ecke fragen
Mit projektiven Fragen erreichen Sie, dass sich Ihr Gesprächspartner in eine andere Person hineinversetzt. Die projektive Frage nutzt die psychologische Tatsache aus, dass es uns leichter fällt, über Meinungen und Entscheidungen anderer zu sprechen als über unsere eigene.
„Wenn Herr Maier jetzt hier am Tisch sitze würde: Wie würde er die Situation bewerten?“

Gegenfrage – Zeit gewinnen/Fallen vermeiden
Gegenfragen nutzen Sie vor allem, wenn Ihnen die ursprüngliche Frage nicht klar ist oder auch, wenn Sie Zeit gewinnen wollen für Ihre Antwort. Das Instrument der Gegenfrage sollte nur sehr sparsam eingesetzt werden.
„Gerne antworte ich auf Ihre Frage. Was meinen Sie konkret mit XY?“

Ihr Andreas Straub

Fotocredit: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de