Führung

Gesprächsführung & Verhandeln

Emotionale Intelligenz durch Mimikresonanz steigern

01.07.2020

Emotionale Intelligenz, Wahrnehmnung, Mimikresonanz, Empathie, Kommunikation

In unserem Blogbeitrag zum Thema „Kommunikation ist der Schlüssel – auch in der Führung“ haben wir bereits dargestellt, dass Kommunikation und Empathie zu den Top 4 Führungsqualitäten zählen. Das McKinsey Global Institute spricht diesen beiden Kompetenzen in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung eine steigende Bedeutung zu. Während wir bereits auf das Thema Kommunikation in verschiedenen Artikeln näher eingegangen sind, widmen wir uns in diesem Blogbeitrag nun vorrangig dem Thema Empathie. Dabei gilt es zu beachten, dass Empathie insbesondere in der digitalen Zusammenarbeit auf der einen Seite immer bedeutsamer wird, auf der anderen Seite durch die entstehende Distanz aber auch zunehmend schwierig ist. Das Mimikresonanz ®-Modell der Eilert Akademie bietet hier einen hervorragenden Ansatzpunkt, um auch virtuell empathisch auf Menschen zu reagieren. Wir zeigen, wie es funktionieren kann.

 

Nonverbale Signale durch Mimikresonanz entschlüsseln

Wer kennt das nicht: Wir unterhalten uns mit einer Person und bekommen verschiedene Informationen sprachlich übermittelt. Jedoch haben wir den Eindruck, dass unser Gesprächspartner uns nicht die ganze Wahrheit erzählt. Ist das was er oder sie sagt wirklich das, was er oder sie denkt oder gar fühlt? In vielen Situationen müssen wir auf unsere Intuition vertrauen, um diese Diskrepanz zwischen dem Gesagten und dem Wahrgenommenen anzusprechen. Es gibt jedoch ein Tool, was uns zielsicherer Hinweise darauf gibt, dass tatsächlich etwas im Busche ist. Das Mimikresonanz ®-Kompetenzmodell. Auf drei Ebenen schult dieses Modell unsere emotionale Intelligenz: Es steigert die Empathie, verbessert die Menschenkenntnis und schult zusätzlich die eigene Wirkungskompetenz. Sprich: wir lernen die nonverbalen Signale des Gesprächspartners zielsicher zu entschlüsseln, deren Bedeutung tiefgreifend zu verstehen und abschließend empathisch und wertschätzend darauf zu reagieren.

 

Ist gesagt wirklich gesagt?  – wenn die Mimik uns mehr verrät!

Nach langläufiger Meinung gibt die Körpersprache den größten Eindruck über den Wahrheitsgehalt einer Aussage. O contraire! Die Mimik des Menschen hat eine weit treffsicherere Aussagekraft als die Körpersprache. Besser noch: Das Modell der Mimikresonanz ® identifiziert 12 Primäremotionen, die sogar kulturübergreifend auftreten. Diese sind: Angst, Trauer, Schuld, Scham, Freude, Interesse, Liebe, Ärger, Ekel, Verachtung, Überraschung und Stolz. Elf dieser zwölf Primäremotionen sind in ihrem Ausdruck über verschiedenste Kulturen gleich. Lediglich für Schuld kann über verschiedene Kulturen hinweg kein eindeutiges Ausdrucksverhalten bestimmt werden. Jedoch das Erleben von Schuld ist wiederum kulturübergreifend gleich. Beeinflusst werden diese Emotionen durch unsere Grundmotive. Nach dem Modell der Eilert Akademie können diese in vier Bereiche unterteilt werden:

 

  1. Durchsetzung und Einfluss
  2. Ordnung und Stabilität
  3. Harmonie und Geborgenheit
  4. Inspiration und Leichtigkeit

 

Die Primäremotionen lassen sich diesen Grundmotiven zuordnen. Verschiedenste Situationen im zwischenmenschlichen Kontext bewerten wir instinktiv in Bezug auf unsere Grundmotive. Sehen wir diese beispielsweise verletzt, äußert sich dies im Hervortreten eines emotionalen Ausdrucks. Ob wir diesen Ausdruck unseres Gegenübers wahrnehmen ist im Wesentlichen durch zwei Merkmale bestimmt: a) Die Länge des emotionalen Ausdrucks und b) die Intensität des Ausdrucks. Unsere Mimik wird sowohl bewusst als auch unbewusst gesteuert. Daher erhalten wir die verlässlichsten Informationen durch sogenannte Mikroexpressionen. Diese werden unbewusst, emotional über das limbische System ausgelöst. Werden Emotionen hingegen bewusst gezeigt, dann können Sie auch bewusst verschleiert werden. Daher sind bewusste Emotionsausdrücke in der Regel weniger aussagekräftig als unbewusste.

 

Grundvoraussetzung für Empathie: Die Wahrnehmung schulen

Doch wie erkennen wir Emotionen, die in 100ms oder weniger über das Gesicht unseres Gesprächspartners huschen? Indem wir unsere Wahrnehmung schulen! Innerhalb der Empathieschulung lernen Sie, die Ausprägungsmerkmale der unterschiedlichen Emotionen kennen und wie man diese voneinander unterscheidet. Durch ein praktisches Online-Tool vertiefen Sie diese Kenntnisse in der praktischen Anwendung. Sie kodieren also quasi Ihre Intuition neu mit wissenschaftlich belegten Erkenntnissen. Wie Sie Ihre zielsichere Intuition dann richtig mit Ihrem Gegenüber rückkoppeln, erfahren Sie im Modul Wirkungskompetenz. So lernen Sie die Emotionen Ihres Gegenübers nicht nur wahrzunehmen sondern auch empathisch darauf zu reagieren.

 

Hard versus Soft Skills – was macht mich erfolgreich? Die eigene Wirkungskompetenz!

Sie wollen in Verhandlungen besser erkennen, was in ihrem Gegenüber wirklich vorgeht? Ihre Führungskompetenz weiter ausbauen, indem Sie empathischer auf Ihre Mitarbeiter reagieren? Allgemein Ihre Wirkung auf andere verbessern? Dann ist das Mimikresonanz ®-Kompetenzmodell genau das richtige für Sie! Indem Sie lernen Mitmenschen besser zu verstehen und angemessener mit den gesendeten Signalen umzugehen, werden Sie merken, wie Ihnen zwischenmenschliche Kommunikation immer besser gelingt – egal ob beruflich oder privat. Einige unserer Kollegen sind Mimikresonanz ®-Trainer und stehen Ihnen und Ihrem Team in diesem Prozess gerne tatkräftig zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an!

 

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