Kategorie: Personalentwicklung | 17.06.2019

Mehr Leidenschaft!

Gehören Sie zu der Generation, die der Meinung ist, »die Jungen« würden weniger wagen als früher? Oder zu jener Altersgruppe, die sich von ihren Arbeitgebern bei ihren Aufgaben allein gelassen und überfordert fühlt? Es mag überraschen, aber beides lässt sich auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen:
Es geht um die Art und Weise, wie unser Bildungssystem uns die spielerische Art des Lernens, die im menschlichen Wesen seit Kindestagen verankert ist, austreibt.

Während das Begreifen der Welt selbstbestimmt und durch Ausprobieren beginnt, setzt die Schule auf zu rationale Informationsvermittlung und trainiert den Kindern ihren natürlichen Forschertrieb systematisch ab. Spätestens mit dem Bachelor und Master sind die Chancen selbstbestimmten Lernens auch von den Hochschulen weitgehend verbannt worden. Wie kann also etwas wiedererlernt werden, das statt täglichem (Ab-)Arbeiten die Kreativität und eigenverantwortliches Handeln fördert und einen Mehrwert für Büro und Gesellschaft bietet?

Wer für die Ausbildung des eigenen Profils keine Zeit eingeräumt bekommt, kann keine eigene Haltung entwickeln und verstehen, wo er wirklich hingehört. Und ohne Haltung — egal wie ausgeprägt — kann man auch in seiner Arbeit nicht viel Sinnvolles beitragen. Bei der Stellensuche stehen dann maximal der Standort des künftigen Arbeitgebers und das zu erwartende Honorar im Fokus — der kleinstmögliche Nenner für eine Zusammenarbeit. Identifikation mit dem Büro oder der Aufgabe kann so kaum entstehen, Frustration und »innere Kündigung« sind abzusehen. Im Arbeitsalltag selbst kommt man gar nicht erst in den Spielmodus, der für das geheimnisvolle Ding Kreativität so unerlässlich ist, sondern versucht, ohne Umwege auf das Ziel zuzusteuern. Der Termin wird wichtiger als der Inhalt, Kreativität »erntet« man fix bei Pinterest. In unserer Beratungstätigkeit als Studio für Konzeption und Gestaltung, die uns den Blick von außen auch auf die Abläufe in Architekturbüros ermöglicht, erkennen wir immer wieder, dass viele Entwürfe nicht über eine rein formale Ableitung der Aufgabe hinausgehen. Es fehlt an Zeit und Ruhe, um ein ganzheitliches Bild der Aufgabe und ihrer Möglichkeiten zu entwickeln. Auch gestandene Architekten unterliegen diesem Druck.

Ein Perspektivwechsel, eine Veränderung der Wahrnehmung »vom Logos zum Holos« [1], vom rational bestimmten Handeln zum Agieren mit Blick für das Ganze, bietet da ungeahnte Potenziale — sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber. Es geht um einen mutigen Blick weg von erlernten und vermeintlich bewährten Mustern, Arbeitsabläufen, intellektuellen Haltungen usw., um im Anschluss ganz neu hinschauen zu können. Damit kann es möglich werden, dem Unbehagen gegenüber den momentan gültigen Systemen, das immer mehr Menschen in jeder Generation spüren, etwas entgegenzusetzen, um grundsätzlich etwas zu verändern. Es geht nicht darum, wieder einmal am Status quo herumzudoktern, sondern ihn tatsächlich behutsam, Stück für Stück, Blick für Blick zu ersetzen. Ein erster Schritt dorthin ist das Wiedererlernen der Neugier im Alltag und der Wille zu eigenverantwortlicher Entwicklung. Doch wo genau soll man hinschauen, wo anfangen?

Ein Blick auf das bekannteste erfolgreiche System des »Wirtschaftens« — die Natur — bietet Inspiration auf sämtlichen Ebenen. Dort ist alles mit allem verbunden — uns natürlich eingeschlossen. Der österreichische Unternehmer und Forstwirt Erwin Thoma hat dies früh erkannt. Er sah, dass ein Baum, sobald er die Größe erreicht hat, die ihm das Überleben ermöglicht, auf Kooperation »umschaltet«. Bäume agieren als Gemeinschaft. Sie warnen sich gegenseitig vor Schädlingen, versorgen sich über ein komplexes System gegenseitig mit Informationen und Nährstoffen. Aus seinen Erkenntnissen zog Thoma Rückschlüsse für seinen Umgang mit Mitarbeitern und Partnern — »Alles, was du teilst, vermehrt sich« — und konnte sogar ein Produkt entwickeln (»Holz 100«) [2], mit dem er heute abfallfreie, energieautarke Häuser ganz aus Holz baut, die ohne Chemikalien, Dämmstoffe und komplizierte Technik auskommen.

Auch was den Umgang mit Mitarbeitern betrifft, lohnt sich der ganzheitliche Blick. Viele Talente gehen verloren, weil sie nicht gefördert, sondern die Mitarbeiter auf ihr primäres Betätigungsprofil im Arbeitsvertrag reduziert werden. Das hat enorme Reibungsverluste zur Folge. Durch achtsames Betrachten, Reflexion und vorurteilsloses Fragen fühlen Menschen sich erkannt, verstanden und eingebunden. Sie spüren Vertrauen und lernen, dies wieder zurückzuspielen — Vertrauen generiert Vertrauen. Ein Geschäftsführer, der dieses Verständnis lebt, begegnet jedem Mitarbeiter auf Augenhöhe. Er trägt Verantwortung, er lebt vor und schafft ein förderliches Milieu. Erst so kann eine nachhaltige Dynamik entstehen. »Verborgene Fähigkeiten« zu fördern, bildet die Quelle vieler neuer Ansätze, Arbeitsfelder und daraus resultierender Projekte. Daraus wiederum entsteht langfristig ein gemeinsames Anliegen, eine gemeinsame Mission. Daraus entwickelt sich eine sich selbstständig regenerierende Energiequelle — aus einem Unternehmen entwickelt sich eine Organisation. Sie ist die erste Stufe hin zum Organismus — jenem erfolgreichen System, das uns aus der Natur bereits bestens bekannt ist. Die Beobachtung der Natur birgt Inspiration auf mehreren Ebenen — ob aus der Perspektive des Ingenieurs, des Künstlers oder des Wissenschaftlers.

Gastbeitrag von: Patrick Voigt (www.22quadrat.com)

 

 

 

Kategorie: Personalentwicklung | 21.09.2015

Exklusive Kooperation: Ja-aber® Deutschland und andyamo

andyamo, Anbieter der Fachtrainer-Akademie und des Blogs Best-Practice Training, ist nun exklusiver Kooperationspartner von „Ja-aber® Deutschland“.

„Mit Leichtigkeit Menschen in Organisationen entwickeln“ ist das Motto von andyamo.
Und wer einmal an einem „Ja-aber® Showseminar“ teilgenommen hat, weiß, wieso andyamo und „Ja-aber®“ so gut zusammenpassen.

Das Ja-aber® Showseminar

Keine Sorge, „Ja-aber®“ hat in diesem Zusammenhang nichts mit der längst überholten „Ja-aber-Technik“ zu tun, die früher einmal in Verkaufsschulungen gelehrt wurde.

Im „Ja-aber® Showseminar“ geht es um den Umgang mit Veränderungswiderständen. Egal ob die Rahmenbedingungen sich verändert haben oder ob interne Umstrukturierungsmaßnahmen anstehen – in jedem Unternehmen gibt es in immer kürzeren Abständen Veränderungsbedarf.

Der Hauptgrund, weshalb Veränderungsprozesse in Unternehmen sich verzögern und oft sogar ganz scheitern, ist die Angst vor dem Unbekannten. So mancher Manager, der schon einmal mit der Durchführung derartiger Maßnahmen betraut wurde, hat die Erfahrung gemacht, dass derartige Prozesse sehr mühsam sein können. Manche Mitarbeiter unterstützen die Maßnahmen, andere tun nur das Nötigste, zögern die Maßnahmen hinaus oder sabotieren sie sogar – offen oder auch versteckt, bewusst oder aus unbewussten Motiven.

Das „Ja-aber® Showseminar“ ist gute Unterhaltung. Die Teilnehmer erfahren darin, dass die Ja-aber-Haltung, die wir bei anstehenden Veränderungen oft haben, ein ganz normaler Reflex ist, der uns seit frühester Kindheit anerzogen wurde, um uns vor Fehlern zu schützen.
Und so, wie es uns antrainiert wurde, können wir es uns auch wieder ein Stück weit abtrainieren.

Wer am Ja-aber® Showseminar teilgenommen hat, gewinnt ein Stück Handlungsfreiheit hinzu. Es ist ja nicht so, dass „Ja-aber“ nur unberechtigt wäre. In vielen Situationen ist es tatsächlich wichtig und nützlich. „Ja-aber“ wird nach dem Seminar nicht mehr wie vorher klingen. Sobald die Teilnehmer jemanden hören, der „Ja-aber“ sagt, werden sie sich an das Seminar erinnern. Und nun können sie hinterfragen, ob das „Ja-aber“ in dieser Situation angemessen ist oder ob eine „Ja-und-Haltung“, in der man Chancen und Möglichkeiten sieht anstatt von Beschränkungen und Bedrohungen, nicht nützlicher wäre.

Weniger „Ja-aber“ und mehr „Ja-und“ im Leben, das ist das Ziel des Showseminars, und es hat bereits das Leben vieler Menschen erleichtert und bereichert.

Neugierig geworden?

Mehr Infos, Filme, Interviews und Berichte sowie Ihr ganz persönliches Angebot finden Sie unter Ja-aber® Showseminar.

 

Kategorie: Personalentwicklung | 01.09.2015

Warum Ideen im Ja-aber ersticken – und was Sie dagegen tun können

In Deutschland haben jährlich Millionen Menschen Millionen bahnbrechende Ideen, die nie verwirklicht werden. Wieso? Gescheitert am „Ja aber“.

Täglich verpuffen unzählige Visionen, wie man die Dinge einfacher, schneller, brillanter und kostengünstiger gestalten könnte. Gestorben am: „Ja aber“.

Kennen Sie das?

  • Veränderungen stehen dringend an. Aber die Kollegen klammern sich an das Gewohnte. Neuen Ideen und innovativen Lösungen begegnen sie mit „Ja aber“.
  • Change-Prozesse laufen erfolgreich an, verzögern sich plötzlich und scheitern schließlich ganz. Ursache: die Angst vor dem Unbekannten. Doch statt sich dieser Angst zu stellen, sagen Ihre Mitarbeiter „Ja aber“.
  • Ein Wettbewerber war schneller. Er hat eine Idee in die Tat umgesetzt, als diese bei Ihnen noch diskutiert wurde. Bedenkenträger fanden immer wieder neue „Ja aber“.

Ja, aber…

JA ABER – zwei unschuldige Worte und gleichzeitig zwei der effektivsten Bremsklötze der deutschen Wirtschaft. Natürlich ist es sinnvoll, Ideen und Prozesse intelligent zu hinterfragen, doch können Sie sich ausmalen, wo Ihr Unternehmen heute stehen könnte, wenn Ihre Mitarbeiter zwei Worte weniger zur Verfügung hätten? Kein JA ABER?

Gerade in einer sich rasant wandelnden Welt wie der unseren hängt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens elementar ab von der Fähigkeit seiner Mitarbeiter, neue und gute Ideen schnell aufzunehmen und umzusetzen. Wer dem stetigen Wandel mit Entdeckerlust begegnen kann, wird erfolgreich sein.

Die gute Nachricht: Entdeckerlust kann man lernen. Zum Beispiel im

Ja-aber® Showseminar

Das ‚Ja-aber® Showseminar‘ hilft Ihren Mitarbeitern, ihre Angst vor Veränderungen zu verstehen und zu überdenken. Wer als Schwarzmaler bisher sehr erfolgreich war, lernt Neues auch in anderen Farben zu betrachten. Problemexperten bilden sich zu Lösungsspezialisten weiter und die Angst vor Veränderungen tritt zurück hinter der Lust auf all die Möglichkeiten, die es zu entdecken gibt.

Das Ja-aber® Showseminar ist eine Erfolgsgeschichte. Es wurde in den Niederlanden entwickelt und wird dort von Jahr zu Jahr beliebter. Über 400 Schulungen finden bereits jährlich statt, mehr als 500.000 Menschen haben es schon gesehen. Warum es so erfolgreich ist? Weil es wie eine gute Medizin schnell wirkt, mit wenig Einsatz viel erreicht und dabei auch noch lecker schmeckt.

Das Ja-aber® Showseminar schult Ihre gesamte Belegschaft (von 15 bis zu 2500 Personen) in nur 70 Minuten und setzt dabei methodisch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung ein. Ihre Mitarbeiter lernen emotional und unterhaltsam in einer Mischung aus Theater, Vortrag und Interaktion.

Ihr Nutzen

  • Das Seminar bewirkt schnell und nachhaltig eine optimistische Haltung zu Veränderung. Viele Teilnehmer erinnern sich automatisch an die Inhalte, sobald jemand „Ja aber“ sagt. Wir haben Rückmeldungen von Teilnehmern erhalten, dass diese sich noch nach Jahren an das Showseminar erinnern.
  • Es liefert eine konkrete Umdenkmethode, mit der Probleme in Möglichkeiten übersetzt werden können.
  • Ihre Mitarbeiter gewinnen ein Stück Handlungsfreiheit. Wer bisher reflexartig „Ja aber“ gesagt hat, kann nun erkennen, ob sein „Ja aber“ in einer Situation sinnvoll und angemessen ist oder ob es lediglich aus einer Gewohnheit heraus angebracht wird.

Ein „Ja aber“ wird in Ihrer Firma nie wieder so klingen wie zuvor, ganz gleich, ob Sie das Showseminar als einzelne Schulungsmaßnahme buchen, innerhalb einer ein- oder mehrtägigen Veranstaltung oder als Auftakt oder Abschluss eines wichtigen Meetings.

Buchen Sie uns und erleben Sie, wie die Mischung aus Schauspiel, Vortrag und interaktiver Übung Ihr Unternehmen verwandelt. Seien Sie gespannt, was passiert, wenn Ihre Mitarbeiter ab morgen Möglichkeiten entdecken, wo sie bisher nur Probleme sahen. Nie wieder soll in Ihrem Unternehmen auch nur eine einzige bahnbrechende Idee im feinen Sand des Ja-aber-Gemurmels ersticken.

Neugierig geworden?

Mehr Infos, Filme, Interviews und Berichte sowie Ihr ganz persönliches Angebot finden Sie unter Ja-aber® Showseminar.

Kategorie: Personalentwicklung | 18.08.2014

Buchtipp „Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!“

Unser Buchtipp heute ist das Buch
Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!
Das Gallup-Prinzip für individuelle Entwicklung und erfolgreiche Führung

von Marcus Buckingham und Donald O. Clifton.

Entdecken Sie Ihre Stärken jetzt!

DAS BUCH zum Thema Stärkeorientierung mit einem guten Selbsttest. Die Idee ist ebenso einfach wie genial. Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie gut können bzw. was Sie aufgrund ihrer Potentiale einfach und schnell lernen, anstatt an Ihren Defiziten herumzudoktern. Das ist mittel- und langfristig erfolgreicher und macht vor allem deutlich mehr Spaß.

Konsequent weitergedacht beinhaltet das dann auch die eine oder andere (berufliche) Veränderung. Ein Buch für Führungskräfte zur Mitarbeiterentwicklung, -förderung und für alle, die ihre eigenen Potentiale stärker nutzen möchten.