Kategorie: Dialektik & Argumentation

Führung | 12.05.2014

Ich-Botschaft: Zuarbeit noch nicht fertig

Sicher waren Sie auch schon einmal in einer solchen Situation. Sie brauchen beispielsweise von Ihrer Teamsekretärin dringend mehrere Präsentationsfolien für die Besprechung mit einem wichtigen Kunden. Das Meeting beginnt in 2 Stunden. Sie hatten mit ihr am Vorabend ausgemacht, dass die Folien morgens um 9.00 Uhr auf Ihrem Schreibtisch liegen. Nun ist es 10.00 Uhr. In den letzten Wochen kam es häufiger vor, dass sie etwas vergessen oder zu spät geliefert hatte. Sie erreichen sie nicht über das Telefon, daher gehen Sie runter in ihr Büro. Auf dem Weg dorthin treffen Sie sie in der Kaffeeecke. Sie unterhält sich angeregt mit einer anderen Kollegin.

Ich-Botschaft

Ganz klar: Sie sind auf hundertachtzig! Während Sie auf die Folien warten und die Zeit drängt, steht die Sekretärin in der Kaffeeecke rum und tauscht den neuesten Büroklatsch aus. Versuchen Sie dennoch ruhig zu bleiben und sprechen Sie sie am besten mit einer Ich-Botschaft an: „Hallo, entschuldige bitte die Störung. Kann ich dich mal kurz sprechen? Ich habe ja in 2 Stunden das wichtige Kundenmeeting, für das ich von dir die Präsentationsfolien brauche, über die wir gestern gesprochen hatten. Leider habe ich bisher die Folien noch nicht erhalten, was mich gerade ziemlich stresst, da ich mich vorbereiten möchte. Kannst du mir die Folien bitte so schnell wie möglich zur Verfügung stellen? Danke!“
So vermeiden Sie einen langwierigen offenen oder schwelenden Konflikt und erhalten Ihre Folien sicherlich deutlich schneller, als wenn Sie sich in dieser Situation mit der Teamsekretärin „anlegen“.

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Kategorie: Führung | 16.09.2013

Leseprobe „Delegation für Fach- und Führungskräfte“

Stefanie Rathmann ist seit mehreren Jahren im Trainerteam von andyamo. Ihre Trainingskompetenzen umfassen unter anderem Trainings für Personalentwickler sowie das Thema Führungskräfteentwicklung. Im Januar 2013 erschien die von ihr verfasste Fachbroschüre
Richtig delegieren als Fach- und Führungskraft – Erfolgreich sein durch Abgeben-Können

Richtig delegieren

„Wer seiner Führungsrolle gerecht werden will, muss genug Vernunft besitzen, um die Aufgaben den richtigen Leuten zu übertragen, und genügend Selbstdisziplin, um ihnen nicht ins Handwerk zu pfuschen.“ – Theodore Roosevelt, Präsident der USA (1901 – 1909)

Viele operative Tätigkeiten können von anderen besser und effektiver erledigt werden!
Ja, das wissen Sie selbst auch – aber meist fehlt Ihnen die Zeit, andere einzuarbeiten, lange etwas zu erklären und für Rückfragen bereit zu stehen. Da geht es schneller, die Aufgaben einfach mal eben selbst zu erledigen.

Aber für welche Dinge werden Sie eigentlich bezahlt? Im Grunde sind es doch die strategischen Belange, die Sie verantworten müssen. Bildlich gesprochen sind Führungskräfte die Marionettenspieler, die die Fäden in der Hand halten. Damit Sie als Marionettenspieler mehr Zeit für Ihre eigentlichen Aufgaben haben – das sind die strategischen Aufgaben – gibt es jetzt für Sie diese Fachbroschüre.

Lernen Sie zu delegieren und zu dirigieren – behalten Sie den Überblick und geben vieles nach unten weiter. Denn Delegieren heißt: Kompetenzen und Verantwortlichkeiten an andere zu übertragen und dabei das Ziel des Ganzen zu vermitteln.

Leseprobe

Über den folgenden Link erhalten Sie eine Leseprobe sowie das vollständige Inhaltsverzeichnis der Fachbroschüre.
[Download nicht gefunden.]

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Ihr Andreas Straub