Kategorie: Sonstiges | 13.02.2014

Netztrüffel KW 7/2014

Täglich lesen wir interessante und weniger interessante Dinge im Netz. Trüffelschweine finden nur das Beste. Und so suche ich für Sie ab sofort immer mal wieder – unregelmäßig – ein paar der interessanteren Fundstücke heraus und präsentiere Ihnen ab sofort meine Netztrüffel.
Diese Woche empfehle ich Ihnen folgende Artikel und Interviews:

Ein interessantes Interview mit dem Gründer der veganen Supermarktkette Veganz entdeckte ich auf rp-online. Der ehemalige Daimler-Manager Jan Bredack hatte 2007 einen Burnout – und nutzte die ihm auferlegte Auszeit zum Umdenken. Heute leitet er äußerst erfolgreich die erste vegane Supermarktkette Europas.
Vom Daimler-Manager zum Veganer

Die Anforderungen an Führungskräfte sind heute ganz andere als noch früher. Wir brauchen weniger Peitschenknaller und mehr Chefs, die ihre Mitarbeiter behandeln wie ein Coach sein Team. Der Karriere-Blog interviewte Michael Warm, den Trainer des österreichischen Volleyball-Nationalteams und die Bestseller-Autorin Sonja Radatz. Herausgekommen sind spannende Einsichten in die Arbeit von Führungskräften.
Peitschenknaller sind out: Chefs müssen Trainer sein

Das Thema Gamification haben wir neulich schon einmal aufgegriffen und als Möglichkeit für Seminare vorgestellt. Doch auch Führungskräfte setzen immer mehr auf Gamification. Angestellte werden wie in einem Computerspiel für ihre Leistungen belohnt. Die taz schreibt über Vorteile, Nachteile und Gefahren, die dieser Trend mit sich bringt.
Gamification als Mitarbeitermotivation – Virtuellen Möhren hinterherhecheln

Schon etwas älter, aber dennoch sehr interessant ist ein Artikel auf Business-Wissen,in dem es um Probleme geht, die daraus entstehen, dass Führungskräfte sich anders einschätzen als ihre Mitarbeiter sie einschätzen. Der sogenannte „blinde Fleck“ ist das, was andere über uns wissen, wir selber aber nicht wahrnehmen. Es gilt, die Selbst- und die Fremdwahrnehmung abzugleichen. Wie das gelingen kann, lesen Sie im Artikel.
Wie Führungskräfte ihren blinden Fleck aufspüren

Ihre Bianka Blavustyak

Kategorie: Sonstiges | 16.01.2014

Gamification – Interessant für Trainer

Haben Sie schon einmal von Gamification gehört? Wikipedia definiert Gamification als „die Anwendung spieltypischer Elemente und Prozesse in spielfremdem Kontext. Zu diesen spieltypischen Elementen gehören unter anderem Erfahrungspunkte, Highscores, Fortschrittsbalken, Ranglisten, virtuelle Güter oder Auszeichnungen. Durch die Integration dieser spielerischen Elemente soll im Wesentlichen eine Motivationssteigerung der Personen erreicht werden, die ansonsten wenig herausfordernde, als zu monoton empfundene oder zu komplexe Aufgaben erfüllen müssen.“ Gamification ist also – sehr grob gesagt – die Umsetzung eher langweiliger Aufgaben in Form eines Spiels mit typischen Spielelementen. Die Teilnehmer werden auf diese Weise motivierter und engagierter und lernen schneller und einfacher. Klingt das genau nach dem, was Sie als Trainer wollen? Gamification ist sicher auch für Trainer ein interessantes Thema. Immer häufiger werden auch im Bildungs- und Weiterbildungsbereich gamifizierte Anwendungen eingesetzt – und das mit sehr großem Erfolg. Von klein auf lernen wir Menschen fast alles über Spiele, vielleicht liegt der Erfolg gamifizierter Anwendungen genau daran? Wollen Sie lernen, wie Sie Ihre Trainings gamifizieren können? Dann empfehle ich Ihnen den MOOC zu Gamification Design auf iversity.

Gamification Design MOOC

Ein MOOC (sprich: Muhk) ist ein Massive Open Online Kurs, also ein offener Onlinekurs mit sehr vielen Teilnehmern. Für mich persönlich „The next big thing“ in der Aus- und Weiterbildung. Es gibt viele spannende MOOCs, unter anderem eben auf iversity. Sie sind kostenlos und bieten ein sehr hohes Niveau. Auf iversity startet am 17. März ein Kurs unter dem Namen „Gamification Design“. Die Macher versprechen, dass die Grundlagen der Gamification an den Mann und an die Frau gebracht werden. Der Kurs ist sehr praktisch ausgelegt. Sie lernen, wie Sie Inhalte gamifizieren und damit Ihre Trainings für Ihre Teilnehmer spannender und erfolgreicher machen. Wöchentlich müssen Sie für die Teilnahme ca. 3 bis 4 Stunden einplanen, dabei können Sie sich die Zeiten frei einteilen. Es gibt jede Woche Videotrainings und kreative Aufgaben. Je intensiver Sie sich einbringen wollen, desto höher wird natürlich auch der zeitliche Aufwand. Der Kurs wird 7 Wochen laufen, am Ende gibt es für diejnigen, die ihn komplett mitgemacht haben, ein Zertifikat. Nähere Informationen und ein Einführungsvideo gibt es auf der Infoseite zu „Gamification Design„. Ich kann Ihnen den Kurs sehr empfehlen, meine eigenen Erfahrungen mit Kursen auf iversity sind durchweg sehr gut. Ich mache gerade den sehr spannenden Kurs „Future of Storytelling“ mit und bin begeistert von dieser Art des Lernens. Haben Sie noch Fragen? Die Kommentare stehen Ihnen offen dafür. Fotocredit: Gisela Peter  / pixelio.de