Kategorie: Sonstiges | 28.12.2015

Die 6 besten Tipps: Gute Vorsätze erreichen

Gute Vorsätze für das neue Jahr: Das hat fast schon Tradition. Und fast ebenso traditionell werden sie wieder über Bord geworfen. Das muss nicht sein, mit diesen Tipps kann es klappen.

6 Tipps, wie Sie in 2016 gute Vorsätze erreichen

  1. Umsetzung festlegen
    „Was viele gute Vorsätze nennen, sind eigentlich nur gute Absichten“, sagt Sportpsychologe Christian Heiss. Wer sich im neuen Jahr gesünder ernähren möchte, hat eine gute Absicht. Wer beispielsweise im Restaurant künftig nur noch Salat bestellen will, hat einen guten Vorsatz. Der Unterschied: Beim Vorsatz wird festgelegt, wann und wie man etwas umsetzen möchte. Je genauer der Plan, desto wahrscheinlicher ist seine Umsetzung.
  2. Motivation hinterfragen
    Grundsätzlich sind gute Vorsätze auch gut, denn sie zeigen, dass man nach einem Ziel oder einer Veränderung strebt. „Man muss sich aber fragen: Worauf baut die Motivation auf? Steckt ein „Ich will“ oder ein „Ich müsste, könnte oder sollte“ dahinter?“, sagt Lutz Hertel, Gesundheitspsychologe und Vorsitzender des Deutschen Wellness Verbandes.
  3. Kleine Ziele
    Der Wille ist zwar schon eine starke Motivation, quasi die Kraft, die alles ins Rollen bringt, erklärt Hertel. Aber damit ist es noch nicht getan. Die Umsetzung, die sogenannte Volition, ist das Problem. Dafür ist auch wichtig, dass man das, was man sich vorgenommen hat, auch kann. „Wer am Tag keine 1000 Schritte geht, sollte sich nicht 10 000 als Ziel setzen, sondern sich langsam dort hinarbeiten.“ Heißt: „Nicht alles gleichzeitig und große Ziele in kleine Ziele unterteilen“, rät Prof. Michael Krämer, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Ein starker Raucher nimmt sich also am besten neben dem Rauchstopp nicht noch andere Dinge vor.
  4. Nicht aufgeben
    Nur weil man einmal ein Training geschwänzt oder doch wieder in die Chips-Tüte gelangt hat, muss man nicht gleich das ganze Projekt über Bord werfen. „Es wird nicht immer alles auf Anhieb klappen“, betont Heiss. „Man sollte sich schon im Vorfeld überlegen, wie man mit einem Misserfolg umgeht.“ Nicht der Rückschlag ist das Problem, sondern dass man in so einem Fall dazu neigt, gleich alles hinzuschmeißen.
  5. Trainingspartner suchen
    Sich einen Mitstreiter zu suchen, macht grundsätzlich Sinn, sagt Hertel. Man kann sich gegenseitig loben und  motivieren. Aber: „Man darf sich nicht nur auf seinen Partner verlassen.“ Ist der etwa krank oder verreist, brechen viele ein, weil sie ihre Aktivitäten nur an den anderen gekoppelt haben.
  6. Zeitpunkt auswählen
    „Ein Stichtag macht Sinn“, erläutert Heiss. Denn das ist ein konkreter Termin und der erleichtert die Umsetzung. Neujahr hat sich etabliert, sagt Hertel. „Wichtiger ist aber, den richtigen Zeitpunkt zu wählen.“ Das heißt: Steht beruflich am 2. Januar ein wichtiger Termin an, verlegt man den Rauchstopp vielleicht besser um eine Woche. Ist der künftige Trainingspartner am 1. Januar noch verreist, wartet man idealerweise bis zu seiner Rückkehr.

Kategorie: Personalentwicklung | 01.09.2015

Warum Ideen im Ja-aber ersticken – und was Sie dagegen tun können

In Deutschland haben jährlich Millionen Menschen Millionen bahnbrechende Ideen, die nie verwirklicht werden. Wieso? Gescheitert am „Ja aber“.

Täglich verpuffen unzählige Visionen, wie man die Dinge einfacher, schneller, brillanter und kostengünstiger gestalten könnte. Gestorben am: „Ja aber“.

Kennen Sie das?

  • Veränderungen stehen dringend an. Aber die Kollegen klammern sich an das Gewohnte. Neuen Ideen und innovativen Lösungen begegnen sie mit „Ja aber“.
  • Change-Prozesse laufen erfolgreich an, verzögern sich plötzlich und scheitern schließlich ganz. Ursache: die Angst vor dem Unbekannten. Doch statt sich dieser Angst zu stellen, sagen Ihre Mitarbeiter „Ja aber“.
  • Ein Wettbewerber war schneller. Er hat eine Idee in die Tat umgesetzt, als diese bei Ihnen noch diskutiert wurde. Bedenkenträger fanden immer wieder neue „Ja aber“.

Ja, aber…

JA ABER – zwei unschuldige Worte und gleichzeitig zwei der effektivsten Bremsklötze der deutschen Wirtschaft. Natürlich ist es sinnvoll, Ideen und Prozesse intelligent zu hinterfragen, doch können Sie sich ausmalen, wo Ihr Unternehmen heute stehen könnte, wenn Ihre Mitarbeiter zwei Worte weniger zur Verfügung hätten? Kein JA ABER?

Gerade in einer sich rasant wandelnden Welt wie der unseren hängt die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens elementar ab von der Fähigkeit seiner Mitarbeiter, neue und gute Ideen schnell aufzunehmen und umzusetzen. Wer dem stetigen Wandel mit Entdeckerlust begegnen kann, wird erfolgreich sein.

Die gute Nachricht: Entdeckerlust kann man lernen. Zum Beispiel im

Ja-aber® Showseminar

Das ‚Ja-aber® Showseminar‘ hilft Ihren Mitarbeitern, ihre Angst vor Veränderungen zu verstehen und zu überdenken. Wer als Schwarzmaler bisher sehr erfolgreich war, lernt Neues auch in anderen Farben zu betrachten. Problemexperten bilden sich zu Lösungsspezialisten weiter und die Angst vor Veränderungen tritt zurück hinter der Lust auf all die Möglichkeiten, die es zu entdecken gibt.

Das Ja-aber® Showseminar ist eine Erfolgsgeschichte. Es wurde in den Niederlanden entwickelt und wird dort von Jahr zu Jahr beliebter. Über 400 Schulungen finden bereits jährlich statt, mehr als 500.000 Menschen haben es schon gesehen. Warum es so erfolgreich ist? Weil es wie eine gute Medizin schnell wirkt, mit wenig Einsatz viel erreicht und dabei auch noch lecker schmeckt.

Das Ja-aber® Showseminar schult Ihre gesamte Belegschaft (von 15 bis zu 2500 Personen) in nur 70 Minuten und setzt dabei methodisch die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung ein. Ihre Mitarbeiter lernen emotional und unterhaltsam in einer Mischung aus Theater, Vortrag und Interaktion.

Ihr Nutzen

  • Das Seminar bewirkt schnell und nachhaltig eine optimistische Haltung zu Veränderung. Viele Teilnehmer erinnern sich automatisch an die Inhalte, sobald jemand „Ja aber“ sagt. Wir haben Rückmeldungen von Teilnehmern erhalten, dass diese sich noch nach Jahren an das Showseminar erinnern.
  • Es liefert eine konkrete Umdenkmethode, mit der Probleme in Möglichkeiten übersetzt werden können.
  • Ihre Mitarbeiter gewinnen ein Stück Handlungsfreiheit. Wer bisher reflexartig „Ja aber“ gesagt hat, kann nun erkennen, ob sein „Ja aber“ in einer Situation sinnvoll und angemessen ist oder ob es lediglich aus einer Gewohnheit heraus angebracht wird.

Ein „Ja aber“ wird in Ihrer Firma nie wieder so klingen wie zuvor, ganz gleich, ob Sie das Showseminar als einzelne Schulungsmaßnahme buchen, innerhalb einer ein- oder mehrtägigen Veranstaltung oder als Auftakt oder Abschluss eines wichtigen Meetings.

Buchen Sie uns und erleben Sie, wie die Mischung aus Schauspiel, Vortrag und interaktiver Übung Ihr Unternehmen verwandelt. Seien Sie gespannt, was passiert, wenn Ihre Mitarbeiter ab morgen Möglichkeiten entdecken, wo sie bisher nur Probleme sahen. Nie wieder soll in Ihrem Unternehmen auch nur eine einzige bahnbrechende Idee im feinen Sand des Ja-aber-Gemurmels ersticken.

Neugierig geworden?

Mehr Infos, Filme, Interviews und Berichte sowie Ihr ganz persönliches Angebot finden Sie unter Ja-aber® Showseminar.

Kategorie: Moderation | 28.05.2015

Andreas Straub beim Neuland Moderations-Markt 2015

Auch in diesem Jahr war unser Trainer Andreas Straub wieder mit einem Vortrag als Gast beim Neuland Moderations-Markt vertreten. Zu seinem Workshop mit dem Titel „Troublesshooting – Umgang mit schwierigen Seminar- und WS-Situationen“ haben wir einige Impressionen für Sie zusammengestellt. Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen. Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Neuland. (ths/Photo by: E.T.STUDHALTER / NEULAND AG) NOTTWIL/LU, 08. MAI 2015 - NEULAND - FUER LEBENDIGES LERNEN: 11. MODERATIONSMARKT 2015: 11. Moderationsmarkt 2015 der Neuland AG im Seminarhotel Sempachersee Nottwil/LU. Neuland ist nicht ohne Grund die Nummer 1 fuer Produkte und Schulungen rund um die Moderationsmethode: Neuland befasst sich seit mehr als 12 Jahren mit der Welt der Moderation. ths/Photo by: E.T.STUDHALTER / NEULAND AG *** Local Caption *** NOTTWIL/LU, 08. MAI 2015 - NEULAND - FUER LEBENDIGES LERNEN: 11. MODERATIONSMARKT 2015: 11. Moderationsmarkt 2015 der Neuland AG im Seminarhotel Sempachersee Nottwil/LU. Neuland ist nicht ohne Grund die Nummer 1 fuer Produkte und Schulungen rund um die Moderationsmethode: Neuland befasst sich seit mehr als 12 Jahren mit der Welt der Moderation. ths/Photo by: E.T.STUDHALTER / NEULAND AG *** Local Caption *** NOTTWIL/LU, 08. MAI 2015 - NEULAND - FUER LEBENDIGES LERNEN: 11. MODERATIONSMARKT 2015: 11. Moderationsmarkt 2015 der Neuland AG im Seminarhotel Sempachersee Nottwil/LU. Neuland ist nicht ohne Grund die Nummer 1 fuer Produkte und Schulungen rund um die Moderationsmethode: Neuland befasst sich seit mehr als 12 Jahren mit der Welt der Moderation. ths/Photo by: E.T.STUDHALTER / NEULAND AG *** Local Caption ***

Kategorie: FachtrainerAkademie | 12.03.2015

Das Gewinnervideo des 2. Fachtrainer-Akademie-Stipendiums

Auch für die am 26. April beginnende Ausbildung an der Fachtrainer-Akademie vergab andyamo wieder ein Stipendium. Es gab mehrere tolle Einsendungen und die Wahl war nicht leicht. Inzwischen wurde die Gewinnerin des Stipendiums gekürt.

Ihr Video – und natürlich auch Ihr LinkedIn-Profil – haben unser Trainerteam überzeugt:

Liebe Lesya, herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle zum Gewinn des Stipendiums. Wir wünschen jede Menge Spaß und Erfolg in unserer Fachtrainerausbildung.

Vermutlich findet im Herbst ein weiterer Durchlauf Fachtrainerausbildung an der Fachtrainer-Akademie statt und auch dafür vergibt andyamo wieder ein Stipendium. Weitere Informationen gibt es natürlich rechtzeitig vorher hier im Blog und auf Facebook, XING, Twitter und Google.

Kategorie: FachtrainerAkademie | 02.03.2015

Aktuelles zur Fachtrainer-Akademie 2015

In nicht ganz zwei Monaten ist es so weit, die Fachtrainer-Akademie 2015 startet. Daher gibt es heute hier zusammengefasst mal die wichtigsten Infos – als Entscheidungshilfe für alle, die noch überlegen, ob sie sich anmelden.

Termine und Veranstaltungsort

Modul 1: Sonntag, 26.04.2015, – 13.00 Uhr (Mittagessen) bis Mittwoch, 29.04.2015 – 17.00 Uhr Modul 2: Montag, 18.05.2015 – 19.00 Uhr bis Mittwoch, 20.05.2015 – 17.00 Uhr Modul 3: findet online statt Modul 4: Montag, 29.06.2015 – 09.00 Uhr bis Mittwoch, 01.07.2015 – 17.00 Uhr Die Fachtrainer-Akademie 2015 findet in Wiesbaden statt, genauer gesagt in den Räumen der Mensch und Maschine Deutschland GmbH (Wandersmannstr. 68, 65205 Wiesbaden).

Übernachtungsmöglichkeiten

Das nächstgelegene Hotel:
  • Hotel Toskana Kreuzberger Ring 32 65205 Wiesbaden – Erbenheim Einzelzimmer ab ca. 80,- Euro pro Nachtca. 20 Minuten zu Fuß zu MUM
Unsere Empfehlung:
  • Motel One Kaiser-Friedrich-Ring 81 65185 Wiesbaden Einzelzimmer ab ca. 70,- Euro pro Nacht Nähe Hauptbahnhof Wiesbaden ca. 15 Minuten per Bus zu MUM Haltestelle „Wandersmannstraße“ Verbindungsmöglichkeiten www.rmv.de
Weitere Hotels finden Sie über die gängigen Buchungsportale wie hrs.com oder booking.com.

Was sonst noch wichtig ist

Verpflegung
  • Frühstück und Abendessen werden auf eigene Rechnung organisiert. Bei einigen Hotels ist das Frühstück im Preis enthalten.
  • Das Mittagessen wird je nach Vereinbarung vor Ort per Catering organisiert (mit Verteilung der Kosten auf alle Teilnehmer) oder auf eigene Kosten im Restaurant.
Tagungspauschale Die Tagungspauschale in Höhe von 35 Euro je Teilnehmer und Tag beinhaltet die Raummiete sowie Getränke (Kaffee, Wasser, Saft, Softdrinks) und Gebäck, Obst und Kuchen während der Veranstaltung. Die Tagungspauschale ist nicht im Seminarpreis enthalten und wird von andyamo mit jedem Teilnehmer nach der Veranstaltung abgerechnet.

Noch Fragen?

Es sind noch ein paar Plätze frei, melden Sie sich bei Interesse als schnell an. Bei Fragen erreichen Sie uns jederzeit telefonisch oder per Mail. Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

Kategorie: Sonstiges | 12.01.2015

BDVT Trainingspreis 2014/2015 in Silber für Axel Rachow

Wir freuen uns sehr, dass mit Axel Rachow einer unserer Trainer einen BDVT Trainingspreis in Silber gewonnen hat.

Herzlichen Glückwunsch, lieber Axel!

Gemeinsam mit seinem Kunden TÜV Rheinland Akademie GmbH freut er sich über den BDVT Trainingspreis in Silber für das Konzept „Neu bei TÜV Rheinland – Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeiter/innen„.
Mehr als nur eine Prüfplakette – das erkennen 16.000 neue Mitarbeiter bis 2017 im TÜV Rheinland. Eine zweitägige Welcome Veranstaltung ist das Herzstück des neuen Onboarding Prozesses als Beitrag zum Kulturwandel. Bestehende Mitarbeiter aus allen Ebenen und Bereichen des Unternehmens empfangen und begleiten die neuen Mitarbeiter mit Hilfe eines komplexen und innovativen Programms.

 

Kategorie: Sonstiges | 24.11.2014

Outdoortraining zur Teamentwicklung auf Abwegen

…oder: „Immer locker bleiben“

Pleiten, Pech und Pannen beim Outdoor-Training – eine sehr spannende Geschichte mit glücklicherweise gutem Ausgang.
Situation:
  • Anfrage zu einem Outdoortraining für die gesamte Führungsmannschaft.
  • Neue Personalentwicklerin auf Kundenseite, die gegen die Bedenken aus den eigenen Reihen eine neue Trainingsfirma ausprobieren will.
  • Kunde hatte bis dato noch nie was gebucht.
  • Insgesamt 18 Personen inkl. aller drei Geschäftsführer und der PE-Tante.
  • Keiner der Stammtrainer konnte das Training machen
  • Ich selbst hatte bis dato immer nur als Co-Trainer agiert.
  • Also musste ich ran mit meiner erfahrenen Trainerkollegin „Christiane“, die ich allerdings noch nicht kannte.
  • Hauptverantwortung + Vorbereitung lag an mir.
Ziele
  • Projektkompetenzen sollten verbessert werden
  • Insgesamt sollen sich die TN stärker als Team wahrnehmen und agieren
  • Weiterentwickeln für Führungs- und Teamkompetenzen für den eigenen Führungsalltag
Zeiten (geplant)
  • 1,5 Tag Training,
  • 1. Tag 20:00 bis ca. 22:00 Uhr
  • 2. Tag 08:00 – 17:00 Uhr
Zeiten (Realität)
  • 1. Tag 20:30 – 01:00
  • 2. Tag 08:30 – 17:00
Geplanter Ablauf 1. Abend Wolfspfad: mehr zur Entspannung und Einstimmung Leuchtstäbe im schon dunklen Wald finden, die einen Weg markieren. Es ist immer nur der jeweils nächste Leuchtstab zu sehen. An einer Stelle (die vorher angekündigt war) müssen die Teilnehmer sogar erst ca. 50 Meter in die Dunkelheit laufen, bis sie das nächste Licht sehen können. Den Teilnehmern war es freigestellt, alleine oder zu zweit zu gehen. (Der Wald an sich war durch viele verschiedene Forstwege recht unübersichtlich. Die Wege waren in einem guten Zustand. Um das gesamte Gelände gingen Landstraßen, keine steilen Abhänge oder Löcher, also keine objektiven Gefahrenquellen.) Am Ende des Pfades hatten wir eine „Wolfshöhle“ mit Fackeln und was zum Trinken vorbereitet, um hier den Abend gemütlich ausklingen zu lassen und den 2. Tag zu besprechen. Doch dazu sollte es nicht kommen… 2. Tag Outdoorprojekt: Das eigentliche Outdoortraining in zwei Gruppen, die miteinander kooperieren mussten, um die verschiedenen gestellten Aufgaben im Gelände erfolgreich bewältigen zu können.

Tatsächlicher Ablauf des Outdoortrainings

Der Abend mit dem Wolfspfad lief wie geplant bis ca. 21:00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt stellten wir fest, dass drei der insgesamt 18 Teilnehmer nicht an der Endstation „Wolfshöhle“ angekommen sind. Zu diesem Zeitpunkt machten wir uns seitens der Trainer noch keine Gedanken, da die Teilnehmer ziemlich gut drauf waren und wir davon ausgingen, dass die drei sich entweder einen Spaß erlaubten oder einfach langsamer als die anderen gegangen sind. Auch gab es unterhalb der Wolfshöhle verdächtiges Geknacke im Gebüsch, das sofort aufhörte, als wir mit den Taschenlampen hinleuchteten. Nach ca. 15 Minuten forschten wir nach, wer genau fehlte und wann die drei losgelaufen waren. Es stellte sich heraus, dass sie zu verschiedenen Zeitpunkten losgingen und einer der drei alleine ging. Daraufhin machte sich erste Besorgnis bei den Teilnehmern breit. Vor allem bei den drei GF´s. Zwei der GF´s rannten ca. 5 Minuten später mit einer brennenden Fackel in den trockenen Wald. Nicht ohne vorher wüste Szenarien wie z.B. „allein im dunklen Wald verlaufen“ bis hin zu „in eine Schlucht gestürzt und das Bein gebrochen“ herausbeschwörend. Das irritiere uns Trainer doch ein wenig, da wir uns im Taunus und nicht Norwegen befanden. In dem Zusammenhang fiel uns dann noch eine Bemerkung der GF´s bei der Vorstellungsrunde ein, dass es ruhig etwas Action und Aufregung geben darf. Nachdem wir 2 und 2 zusammengezählt hatten, dämmerte Christiane und mir der Verdacht, dass die drei Teilnehmer aus einem bestimmten Grund noch fehlten. Urplötzlich tauchte einer der drei aus dem Gebüsch auf. Erleichtert schaute er in unsere Taschenlampen und Fackeln. „Ich habe mich total verlaufen und dann nicht mehr zurückgefunden“ rief er. Auf die Frage, ob er schon mal versuchte hatte, unterhalb der Wolfhöhle zu uns durchzukommen, schaute er uns nur fragend an. Auch die anderen zwei, die noch fehlten, hatte er nicht gesehen. Die GF´s waren immer noch ziemlich aufgeregt und steckten so langsam die anderen Teilnehmer an. Vorschläge die Polizei und die Bundeswehr einzuschalten, die dann mit Hubschraubern und Infrarotgeräten das Gelände absuchen könnte, blockten wir ab. Andere Kollegen der zwei äußerten den Verdacht, dass es den zwei ähnlich sehen würde, sich einen Scherz zu erlauben und bereits in der Hotelbar zu sitzen. Das verstärkte Christianes und meinen Anfangsverdacht. Vor allem weil die GF´s dagegen argumentierten. Die anwesende Personalentwicklerin versuchte ebenfalls, die Wogen zu glätten. Da keiner so wirklich was wusste, bliesen wir zum Abmarsch ins Hotel, um dort nach den beiden zu suchen. Leider waren die beiden weder in der Hotelbar noch in der Sauna oder auf ihrem Zimmer. Auch das Hotel hatte keine Nachricht. Also trafen wir uns mit allen Teilnehmern zur „Lagebesprechung“ in unserem Seminarraum. Die Stimmung war insgesamt ziemlich locker. Die Teilnehmer unterstellten Christiane und mir, dass wir die ganze Geschichte konstruiert hätten. Unsere Beteuerung, dass dem nicht so ist, wurde nicht geglaubt. Na ca. 15 Minuten, in denen nicht wirklich ein konstruktiver Beitrag zur Auffindung der Vermissten gemacht wurde (außer Polizei und Bundeswehr), nahm mich einer der GF´s nach draußen. Sehr eindringlich fragte er mich, ob wir etwas über den Verbleib der Vermissten wüssten und ob die momentane Situation Teil des Trainings ist. Das verneinte ich natürlich ausdrücklich und stellte die gleiche Frage meinem Auftraggeber, der diese ebenso verneinte und feststellte, dass die Situation somit ernster sei als er bisher angenommen habe. Ich war dennoch immer noch der Meinung, dass die GF´s etwas mit der ganzen Geschichte zu tun haben. Christiane ebenso. Die GF´s forderten nach kurzer Absprache untereinander die anderen Teilnehmer auf, Vorschläge zur Suche der Vermissten zu machen. Das unterstützten wir natürlich und boten Karten von der Umgebung, sowie Funkgeräte und Kompanten an, die wir für den morgigen Projekttag schon vorbereitet hatten. Das bestätigte wiederrum einige der TN in ihrer Hypothese, dass das alles nur gespielt war. Nach weiteren Beteuerungen von unserer Seite und mit tatkräftiger Unterstützung der GF´s konnten wir diese Teilnehmer mundtot machen.
Zwischenstand: Christiane und ich glauben, die GF´s oder die Vermissten haben die Situation konsstruiert, darüber hinaus könnten sich die Teilnehmer wirklich verlaufen haben, was wir allerdings als recht unwahrscheinlich einstuften Die GF´s pendeln zwischen wir haben was gefaket und die Teilnehmer sind wirklich verschollen. Die restlichen Teilnehmer sind sich ganz sicher, dass entweder wir mit den GF´s oder den Vermissten sie gerade total verladen haben und es Teil des Teamtrainings ist.
Nach einer kurzen und sehr zielorientierten Planungsphase der Teilnehmer ist das Gelände um das Hotel in 7 verschiedene Bereiche aufgeteilt. Es gibt 7 Gruppen á 2 Personen (Christiane und mich mitgezählt) und eine „Zentrale“, die im Seminarraum installiert wird. Alle haben alle HandyNr. und die Kommunikationswege sind genau definiert. Christanes und mein erster Weg ist die Wolfhöhle, um dort das Material abzubauen und um Christianes Handy zu holen. Ca. 20 Minuten nachdem wir den Seminarraum verlassen haben, kriegen wir die Nachricht von der „Zentrale“, dass die beiden Vermissten gefunden und wohlauf sind. Christiane grinst mich an und sagt: „Na also, hatten wir doch recht. Die ganze Sache war ein Fake.“ Ich nicke zustimmend. Wieder zurück im Seminarraum (wir haben mittlerweile 23:30 Uhr) finden wir eine gelöste Teilnehmergruppe vor, die Bier trinkend und rauchend im Seminarraum sitzt und sich offensichtlich köstlich amüsiert. Nach einem kurzen Blick auf die beiden Vermissten, die uns schelmisch anlachen, kombiniert mit den zufriedenen Gesichtern der GF´s, die die tolle Zusammenarbeit des Teams beschwören, ist uns endgültig klar, dass die ganze Geschichte abgekartet war. Nach zwei weiteren Runden Bier fängt sich die Runde aufzulösen. Wir bitten die GF´s und die beiden Vermissten noch mal kurz hierzubleiben, da wir für den kommenden Tag noch etwas zu besprechen haben.
Zwischenstand: Christiane und ich sind 100 % sicher, die GF´s und die verschwundenen Teilnehmer haben die Situation gefaket. Die GF´s glauben, dass Christiane und ich mit den Vermissten unter einer Decke steckten. Die restlichen Teilnehmer sind sich ganz sicher, dass entweder wir oder die GF´s sie gerade verladen und es zum Training dazugehört.
Nachdem sich der Raum bis auf die Hauptakteure geleert hatte und wir ein weiteres frischgezapftes Bier in der Hand hielten, leitete ich die nun folgende Konversation ein mit dem Satz: „Wir haben im Prinzip nichts gegen ein bisschen Action und Aufregung bei Teamentwicklungen, nur wüssten wir vorher gerne Bescheid, um adäquat auf die Situation reagieren zu können.“ (Ich war ziemlich stolz auf diesen Satz um die Uhrzeit nach drei Bieren) und war gespannt auf die Reaktion meiner Gesprächspartner. Anstatt einer Antwort schauten Christiane und ich in erstaunte GF´s Gesichter. Jetzt war klar, die wussten auch nichts! OK, dann hatten halt die beiden Vermissten sich die ganze Geschichte ausgedacht. Diese konnten allerdings sehr glaubhaft versichern, dass sie sich wirklich verlaufen hatten. Was eine kurze Überprüfung ihrer Laufstrecke auf der Karte zusätzlich untermauerte. Nachdem wir uns alle noch mal ungläubig angestarrt hatten, fingen die GF´s an zu grinsen und dann schallend zu lachen in das wir, die Vermissten und die Personalentwicklerin einstimmten. Christiane und ich strickten im Anschluss an das Gespräch noch schnell das Training für den nächsten Tag um und um drei Uhr konnte ich mich zur Ruhe betten. Der nächste Tag war unglaublich gut. Die Teilnehmer schafften fast alle der Aufgabenstellungen in der Hälfte der Zeit. Ist ja auch kein Wunder… nach diesem Einstieg am Vorabend. Alle äußerten sich beim Abschlussfeedback sehr zufrieden über das Training. Die GF´s bedankten sich alle einzeln und per Handschlag bei Christiane und mir. Die Personalentwickerlerin umarmte uns sogar.
Fazit: Christiane und ich sind 100 % zufrieden und überlegen ernsthaft, die Vermissten in das Trainingskonzept einzubauen. Die GF´s sind auch 100 % zufrieden. Die Personalentwicklerin ist 100 % zufrieden. Die restlichen Teilnehmer sind sich ganz sicher, dass die Vermissten sich nie wirklich verlaufen hatten und die ganze Geschichte zum Trainingskonzept gehört.
Für mein erstes Outdoortraining gar nicht schlecht, finde ich.

Kategorie: FachtrainerAkademie

Sonstiges | 10.11.2014

Ihr Profil als Trainer auf XING

Sind Sie aktiv als Trainer auf XING? XING ist mit über 14 Millionen Nutzern im deutschsprachigen Raum das größte Business-Netzwerk. Und die Zahl der Nutzer nimmt kontinuierlich zu. Rund 35 Millionen Besucher pro Monat kann XING aufweisen. Dabei nutzen die Mitglieder des Netzwerkes es auf ganz unterschiedliche Weise: Auch als Trainer sollten Sie auf XING ein Profil haben und dieses auch pflegen und kontinuierlich Neuigkeiten dort veröffentlichen. Vor allem im B2B-Bereich hat XING vor allen anderen Netzwerken die Nase vorn. XING bietet eine tolle Ergänzung zu Ihrem sonstigen Social Media Marketing Mix:

Wie machen Sie das am besten als Trainer auf XING?

Schöpfen Sie auf XING schon das gesamte Potential dieses Netzwerkes aus? Oder ist XING für Sie nur eine Kontaktsammelstelle? Von allen Netzwerken ist XING für Trainer das relevanteste, daher sollten Sie versuchen, das Maximum herauszuholen. Wie Sie das erreichen können und was es zu beachten gibt, wenn Sie als Trainer auf XING aktiv sind, schreibt XING-Trainer Joachim Rumohr in seinem Artikel „XING für Trainer und Coachs – das Maximum herausholen„, den ich Ihnen wärmstens empfehlen kann.

Kategorie: FachtrainerAkademie | 30.10.2014

Ihre Ausbildung als Fachtrainer 2015 – ab sofort buchbar

Nachdem die FachtrainerAkademie gerade in vollem Gange ist, stehen nun endlich die Termine für die Fachtrainerausbildung im Frühjahr 2015 fest. Außerdem wurde noch einmal ein wenig umstrukturiert, damit die Ausbildung noch besser und praxisnäher wird.

Alle Inhalte und Termine sowie weitere Informationen finden Sie auch in unserem Flyer [Download nicht gefunden.] sowie auf unserer Webseite der FachtrainerAkademie. Gerne können Sie auch Kontakt mit uns aufnehmen. Die neuen Termine für Frühjahr 2015 sind ab sofort buchbar unter www.fachtrainer-akademie.de. Dort finden Sie auch noch detailliertere Inhalte der einzelnen Module und eine Kurzvorstellung unserer Trainer.

Modul 1: Basiswissen „Vor dem Trainieren eine Grundlage schaffen“

  • Sie lernen sich als Gruppe kennen, setzen Ziele und legen die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung.
  • Sie können grundlegende Prinzipien und Techniken der Visualisierung und der Präsentation für Trainingsprozesse anwenden.
  • Sie kennen die Grundlagen des Lernens der Erwachsenenbildung und der Hirnforschung und wissen, wie Sie diese für Trainingskonzeptionen berücksichtigen können.
  • Sie können zukünftige Trainingsaufträge effektiv klären und angemessene Lernziele daraus ableiten.
  • Sie kennen die Grundlagen von Methodik und Didaktik in der Erwachsenenbildung und können aufgrund einer erstklassigen Auswahl an Trainingsmethoden erste eigene Trainingskonzeptionen erstellen.

Sonntag 26.04.2015 – 13.00 Uhr (Mittagessen) bis Mittwoch 29.04.2015 – 17.00 Uhr

Ihre Trainer in diesem Modul: Andreas Straub, Susanne Winkler und Sandra Masemann

Modul 2: Arbeitsformen/Methoden „Wir füllen unseren Werkzeugkoffer“

  • Sie kennen die gängigen Konzepte und technischen Systeme der online-basierten Lernwelten (Blended Learning) und haben einen realistischen Eindruck, wie diese sich in ein Fachtraining integrieren lassen.
  • Sie haben Rückmeldungen und Änderungsimpulse zum eigenen Trainingsdesign erhalten.
  • Sie wissen, wie Sie gruppendynamische Prozesse in Trainings positiv und konstruktiv nutzen bzw. beeinflussen können.
  • Sie kennen die wichtigsten Moderationstechniken zur Prozesssteuerung und Inhaltsvermittlung und können diese im Training einsetzen.

Montag 18.05.2015 – 09.00 Uhr bis Mittwoch 20.05.2015 – 17.00 Uhr

Ihre Trainer in diesem Modul: Sandra Dirks und Susanne Winkler

Modul 3: Online lernen „Schau mir in die Augen, Kleines“

  • Sie wissen, wie Sie Präsenzveranstaltungen durch Onlinemodule erweitern können.
  • Sie erleben verschiedene Möglichkeiten des virtuellen Lernens und sammeln erste Erfahrungen.

Der genaue Termin wird mit den Teilnehmern direkt während Modul 2 vereinbart.

Ihre Trainerin in diesem Modul: Sandra Dirks

Modul 4: Professionalität erhöhen „Spezialwerkzeug für knifflige Fälle“

  • Sie erleben eine Fülle von Spielen, Übungen, aktivierenden Methoden und anderen dramaturgischen Elementen und reflektieren sie im Hinblick auf Ihre Trainingspraxis. Diese können Sie zielorientiert in Ihren Fachtrainings einsetzen.
  • Sie kennen verschiedene Handlungsalternativen, um Rollen zu klären, Stimmungen aufzugreifen und knifflige Trainingssituationen zu meistern.
  • Alle Ihre Fragen wurden beantwortet. Sie haben Ihre persönlichen Lernerfahrungen gesichert und eine konkrete Vorstellung, wie Sie den Transfer in Ihre berufliche Praxis gestalten.
  • Sie haben einen klaren Eindruck vom Prüfungsverfahren/Ansprechpartner.

Montag 29.06.2015 – 09.00 Uhr bis Mittwoch 01.07.2015 – 17.00 Uhr

Ihre Trainer in diesem Modul: Amelie Funcke und Axel Rachow

 

Kategorie: Führung

Sonstiges | 16.10.2014

Deutschland macht den Ich-Test – Sie auch?

Ganz neu am Start mit einem kostenlosen Persönlichkeitstest mit dem schönen Namen „Ich-Test“ ist das ILS in Hamburg. Mit diesem Test erfahren Sie tatsächlich sehr viel über sich selbst – vorausgesetzt, Sie sind ehrlich bei Ihren Antworten. Und möglichst spontan. Der Ich-Test wendet ein sogenanntes visuelles Verfahren an. Sie müssen sich quasi nur Bilder anschauen und dann auswählen, welches Ihnen eher zusagt oder auch mal Fragen beantworten, was Sie eher auf dem Bild erkennen. Wenig Aufwand, das Testergebnis erhalten Sie schon nach 5 Minuten als PDF.

Die Persönlichkeit testen mit dem Ich-Test

Jede Menge Hintergrundinfos zum Test liefert der Artikel „Ein Blick ins Unterbewusste„. Der Test dient eigentlich der Zielgruppenforschung im Marketingbereich. Doch man erfährt auch als Testteilnehmer spannende Dinge über sich selbst. Das Testergebnis ist ein mittels vier Buchstaben verschlüsselter Persönlichkeits-Code.

Das Testergebnis im Ich-Test

Als Ergebnis könnte dann beispielsweise der Persönlichkeits-Code ENFP herauskommen, der als „Der kreative Vermittler“ bezeichnet wird. Neben dem reinen Typencode und den Inforamtionen darüber, was dieser aussagt, erhält man jedoch noch weitere Informationen. So erfährt man, welche Stärken und Schwächen der eigene Typ hat. Außerdem erhält man auch Informationen unter den Punkten „Wie Sie sich weiterentwickeln können“ und „Welche Rollen & Berufe Ihnen liegen“. Diese Ergebnisse sind sicherlich auch für Trainer in Führungstrainings interessant und gut anwendbar. Vielleicht sitzen in Ihrer Veranstaltung Führungskräfte, denen der Umgang mit Menschen gar nicht so gut liegt? Oder Sie können in einem Coaching gemeinsam mit dem Testkandidaten herausfinden, wie er oder sie an den eigenen Schwächen arbeiten kann und die eigenen Stärken besonders gut ausnutzen?

Deutschland macht den Ich-Test – Sie auch?

Machen Sie den Ich-Test doch auch selbst einmal und lassen Sie uns teilhaben an Ihrem Ergebnis und Ihren Gedanken dazu. Und eine Frage an die Trainer: In welchen Trainingssituationen können Sie sich den Einsatz des Tests vorstellen?