Kategorie: Präsentation & Rhetorik | 15.05.2017

Zeitpunkt für die wichtigsten Botschaften

Zeitpunkt für die wichtigsten Botschaften Die Ausgangslage Situation ist das die meisten Präsentierenden möglichst viel Wissen vermitteln möchten und dabei ihr Publikum fesseln…… Problem ist, dass das Publikum sich zu häufig gefesselt im Sinne „Oh Gott wie komme ich hier weg“ fühlt statt so bei der Sache zu sein, dass sie auf keinen Fall etwas verpassen möchten. Darüber hinaus kommen vielmals wichtige Botschaften nicht ausreichend prägnant an. Die Frage ist also: „Wie funktioniert der Spagat zwischen Inhaltsvermittlung der wichtigsten Botschaften und ausreichender Unterhaltung?“ Die Antwort: Durch die Platzierung und Inzenierung der wichtigsten Botschaften zu Beginn und Anfang. Warum ist das so? Zu Beginn und am Ende ist die Aufmerksamkeit der Zuhörer am höchsten. Genau das gilt es gezielt zu nuten. Zum Einen um in Szene zu setzen und für die wichtigsten Informationen zur Präsentation. Und zum Anderen um die Teilnehmer (emotional)abzuholen und in eine Geschichte einzuladen.

 

Dabei ist besonders wichtig das:
– der Nutzen für das Publikum jederzeit erkennbar sein mus
– ein ausreichender Bezug vorhanden ist
– die Botschaften präzise und klar sind
– eine konsequente Logik / roter Faden einhalten wird

 

 

Kategorie: Moderation

Präsentation & Rhetorik | 05.01.2016

Moderation oder Präsentation – Die Wahl des richtigen Mittels

Wird in Betracht gezogen, Ergebnisse mittels der Moderations – Methode zu erreichen, müssen im Vorfeld bestimmte Faktoren mit der gewählten Methodik übereinstimmen. Die Struktur der Moderations – Methode, Ziele, Ergebnisse, Abläufe, Zeit und nicht zuletzt die Rolle des Moderators, der sich bei der Moderation im Hintergrund hält, liefern wichtige Entscheidungshilfen. Sollen die Beteiligten in den Prozess einbezogen werden, um mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen Lösungsansätze zu bieten oder sollen sie über fest stehende Ergebnisse informiert werden? Ist der Ablauf flexibel oder in der Gänze durchgeplant und unverrückbar? Welche Zeit steht zur Verfügung? Moderationen können abhängig vom Aufwand und den eingesetzten Mitteln zwischen zehn Minuten und mehreren Tagen dauern. Bei einer Präsentation schwindet die Aufnahmefähigkeit in der Regel nach zwanzig bis dreißig Minuten. Eignet sich die gegebene Fragestellung zur Wiedergabe mittels Papiermedien, Flipchart und Pinnwand? Diese Medien werden hauptsächlich bei Moderationen eingesetzt. Beachten Sie all diese Kleinigkeiten und treffen Sie anschließend die Entscheidung pro oder kontra Moderation.

Moderation oder Präsentation?

Definition Moderation Eine Moderation kann immer dann eingesetzt werden, wenn es das Ziel ist, alle Beteiligten zum Erreichen des Ergebnisses, das nicht feststeht, einzubeziehen. Die Moderation ist ein geplanter Prozess, der den notwendigen Abläufen angepasst werden kann. Der Moderator gibt Initialzündungen um den Prozess zu fördern, steht ansonsten im Hintergrund. Die Kommunikationsform ist der Dialog. Es finden Interaktionen unter den Teilnehmern statt. Definition Präsentation Bei einer Präsentation steht das Ergebnis fest. Die Präsentation dient ausschließlich dazu, den Beteiligten die Ergebnisse verständlich darzustellen und Begeisterung oder Überzeugung hervor zu rufen. Da das Ergebnis fix ist, ist es nicht notwendig, die Beteiligten einzubeziehen. Der Redner steht im Vordergrund. Mit ihm und seiner Präsenz steht und fällt der Vortrag. Die Kommunikationsform ist der Monolog. Interaktionen unter den Teilnehmern sind nur eingeschränkt möglich.

Struktur einer Moderation

Die Moderations – Methode findet in zwei Phasen statt. Die erste Phase dient dazu, Informationen, Ideen und Vorschläge ohne Bewertungen und ausufernde Diskussionen zu sammeln. In der zweiten Phase findet die Strukturierung und Diskussion zu den relevanten Punkten statt. Um beide Phasen zu erreichen, ist es erforderlich, diese mit einer gezielten Fragestellung zu beginnen.

Fazit

Eine Moderation bietet viele Vorteile, wenn Sie erkennen, ob die Methode zur Problemfindung geeignet ist. Alle Beteiligten werden eingebunden. Das vorhandene Wissen wird effizient eingesetzt und weitervermittelt. Hierarchien und alte Strukturen können aufgebrochen werden. Durch den Einsatz von Papiermedien und Karten müssen die Ideen auf Wesentliches konzentriert werden. Zugleich fördert das „aufs Papier“ bringen das Erlernen und Verinnerlichen bestimmter Abläufe und Themen. Gemeinsam entwickelte Ergebnisse und Ziele erreichen eine höhere Akzeptanz und Umsetzung. Der Input ist insgesamt höher. Vermeiden Sie es, fest stehende Ergebnisse in eine Moderation zwängen zu wollen, es funktioniert nicht. Man kann Dinge endlos diskutieren, ohne dass das Ergebnis besser werden würde. – Maß halten ist die Lösung.  

Kategorie: Moderation | 25.08.2015

Moderationsschrift – per Hand und für den Computer

Eine Moderationsschrift sollte einigen Ansprüchen gerecht werden. Wenn man diese kennt, kann man das Üben und die Schrift natürlich auch prima zur Verbesserung von Flipcharts und bei Präsentationen einsetzen.

5 Tipps zur Moderationsschrift

Moderationsschrift

  1. Mit der ganzen Kante schreiben
  2. Auf die Aufteilung mit Ober- und unterlängen achten
  3. Eng aneinander schreiben
  4. Schnörkellos schreiben
  5. Groß- und Kleinbuchstaben nutzen

Wer eine Moderationsschrift üben möchte, dem hilft vielleicht dieses ehemals von Neuland entwickelte Übungsheft dabei. Natürlich gibt es nicht DIE eine Schrift zur Moderation. An dieser kann man sich aber orientieren und in einer Mischung mit der eigenen Handschrift eine ganz eigene Schrift entstehen lassen. Diese sollte aber immer gut lesbar sein und den obigen Anforderungen genügen.

Moderationsschrift für den Computer

Praktischerweise gibt es auch eine Moderationsschrift für den Computer. Den Neuland-Font kann man sich kostenfrei herunterladen und für Präsentationen, Fotoprotokolle und vorbereitete Karten und ähnliches nutzen.

 

Kategorie: FachtrainerAkademie

Gesprächsführung & Verhandeln

Moderation | 11.05.2015

Video-Workshop Sketchnotes für Einsteiger

Sketchnotes kennen Sie schon. Oder?
Sketchnotes sind ein kreativer Weg, Notizen zu Vorträgen und Gesprächen zu machen. Dabei werden die Inhalte mit Hilfe grafischer Elemente notiert anstelle von lediglich schriftlichen Notizen. So werden sie besser verinnerlicht, weil beide Gehirnhälften angesprochen werden. Auch für die Moderation von Veranstaltungen können Sketchnotes – oder dann eher das sog. Graphic Recording – eine tolle Ergänzung sein.

Einstieg in Sketchnotes

Wer Interesse hat, in das Sketchnoting einzusteigen, dem sei das „Sketchnote Handbuch“ von Mike Rohde sowie das dazugehörige Arbeitsbuch ans Herz gelegt. Dort gibt es auch ein paar Informationen zu den Hintergründen, warum Sketchnoting so toll ist und was man an Material benötigt. Auch wie eine Sketchnote im Laufe eines Vortrags entsteht, wird dort sehr schön und übersichtlich gezeigt – natürlich in Form von Sketchnotes und mit wenig Text.

Video-Workshop Sketchnotes für Einsteiger

Auf der diesjährigen re-publica gab es zum wiederholten Mal einen Workshop unter dem Titel „Sketchnotes für Einsteiger“. In einem knapp einstündigen Workshop zeigten darin Annalena Schiller, Britta Ullrich und Ralf Appelt mit sehr viel Spaß für die Teilnehmer, wie auch ein Nicht-Künstler mit einfachsten Strichen und Formen tolle Sketchnotes anfertigen kann. Neben dem „ABC des visuellen Denkens“ bestehend aus Vierecken, Dreiecken, Kreisen, Strichen und Punkten gab es Ideen zur Schrift und viele Tipps zu kleinen Zeichnungen von Menschen und Emotionen oder auch anderen Kleinigkeiten, die sich dank des Alphabets einfach gestalten lassen.

Der Workshop wurde aufgezeichnet und so haben Sie nun die Möglichkeit, ihn jederzeit nachzuschauen:

Wer jetzt noch nicht genug hat, dem sie der letztjährige Vortrag der Drei auf der re-publica ans Herz gelegt, den es ebenfalls als Aufzeichnung zum Nachschauen gibt:

 

Kategorie: FachtrainerAkademie | 30.04.2015

Mehrwertsteuerfrei! Noch mehr sparen bei der Fachtrainer-Akademie

Es gibt gute Neuigkeiten! Die Ausbildung an der Fachtrainer-Akademie können wir Ihnen ab sofort mehrwertsteuerfrei anbieten.

Mehrwertsteuerfrei – was heißt das?

Bisher kam zu dem Preis für die Ausbildung an der Fachtrainer-Akademie jeweils noch die Mehrwertsteuer dazu. Für das kleinste Komplettangebot bedeutet das, dass der Preis von 4500 Euro netto sich in der Rechnung auf 5355 Euro erhöhte. Für Unternehmen, die die Mehrwertsteuer abziehen können, ist das kein größeres Problem. Für Privatpersonen jedoch und Unternehmen, die keinen Mehrwertsteuerabzug vornehmen können, ist das schon eine deutliche finanzielle Mehrbelastung.

Die Mehrwertsteuerbefreiung der Fachtrainer-Akademie bedeutet, dass ab sofort auf der Rechnung lediglich die 4500 Euro für die komplette Fachtrainerausbildung ohne TÜV-Zertifizierung stehen werden – OHNE dass noch die Mehrwertsteuer dazukommt.

Mehrwertsteuerfrei – für was gilt das?

Die Befreiung von der Mehrwertsteuer gilt nicht für die Buchung einzelner Module, sondern nur für die Buchung der kompletten Fachtrainerausbildung. Dabei ist es egal, für welches Komplettpaket Sie sich entscheiden:

  • ohne TÜV-Zertifizierung für 4500 Euro
  • mit TÜV-Zertifizierung für 5400 Euro
  • mit TÜV-Zertifizierung und Coaching für 6300 Euro

Ab sofort gilt dieser Preis als Endpreis und ohne dass noch Mehrwertsteuer dazukommt.

Für die Buchung der einzelnen Module gilt die Befreiung jedoch leider nicht.

Mehrwertsteuerfrei – für wen ist das gut?

Ein Vorteil ist die Mehrwertsteuerbefreiung der Fachtrainer-Akademie natürlich auf jeden Fall für Privatpersonen, die die Trainerausbildung machen. Aber auch Unternehmen, die eben keinen Mehrwertsteuerabzug geltend machen können, profitieren davon. Außerdem beispielsweise Bildungseinrichtungen und öffentliche Verwaltungen und ähnliche Arbeitgeber, die Mitarbeiter zu Trainern ausbilden lassen möchten.

Informieren Sie sich jetzt über die Fachtrainerausbildung an der Fachtrainer-Akademie und profitieren auch Sie von unserer Mehrwertsteuerbefreiung!

Kategorie: Präsentation & Rhetorik

Sonstiges | 29.12.2014

andyamo-App Präsentorik – heute kostenlos

Heute ist es wieder so weit: In der Mittagspause haben Sie die einmalige Chance, die nächste Erweiterung der andyamo-App kostenlos zu erhalten.

Heute schalten wir für Sie die App-Erweiterung zum Thema Präsentorik im Wert von 8,99 Euro frei. Damit erhalten Sie folgende Inhalte:

  • Anlassbezogene Präsentationsstrategien
  • PowerPoint Tricks
  • Zeitpunkt für die wichtigsten Botschaften
  • Körpersprache
  • Umgang mit Präsentationstorpedos

andyamo-App-Erweiterung kostenlos erhalten

Um die Erweiterung kostenfrei zu erhalten, besuchen Sie einfach heute Mittag zwischen 12 und 13 Uhr unser Blog und tragen Sie sich in unseren Mailverteiler ein. Im Laufe der Woche erhalten Sie dann Ihren persönlichen Gutschein-Code per Mail zugeschickt.

Natürlich dürfen Sie gerne auch Ihren Freunden, Kollegen und Chefs Bescheid geben. Laden Sie sich schon jetzt die kostenfreie Basisversion unserer App herunter und freuen Sie sich auf Ihre Mittagspause, in der Sie die Erweiterung Präsentorik kostenfrei erhalten können. Der Countdown läuft!

Kategorie: Moderation

Präsentation & Rhetorik | 06.11.2014

Was tun wenn… die Gruppe nicht mitarbeitet?

Ihre Gruppe arbeitet nicht mit? Sie kennen das vielleicht, dann fallen Aussagen wie: „Das geht nicht!“ oder „Das kann/will ich nicht!“. Und nun? Wie kommen Sie aus dieser schwierigen Situation wieder raus?

Sie als Moderator sollten, wenn nötig, die Ursachen klären und dann sehr zügig mit der Gruppe nach Möglichkeiten einer konstruktiven Weiterarbeit suchen.

Das erreichen Sie durch gezieltes Nachfragen: „Was müsste passieren, damit es geht?“ oder „Was bräuchten Sie, um es zu tun?“ „Haben Sie einen alternativen Vorschlag zur Vorgehensweise?“. So können Blockaden aufgelöst und somit weitergearbeitet werden.

Viele Wege führen nach Rom. Daher sollten Sie nie ohne berechtigten Anlass die eigene Methodik in Frage stellen oder sich auf Methodendiskussionen mit den Teilnehmern einlassen. Was Sie tun können, wenn die Teilnehmer tatsächlich Kritik an Ihrer Methodik haben, lesen Sie im Beitrag „Was tun wenn… Ihre Vorgehensweise nicht funktioniert?

Haben Sie noch weitere Tipps, wie Sie mit „bockigen“ Teilnehmern umgehen können? Lassen Sie uns daran teilhaben…

Weitere Teile dieser Serie:

Kategorie: Moderation

Präsentation & Rhetorik | 25.09.2014

Was tun bei… persönlichen Angriffen in der Veranstaltung?

Wir starten eine neue Serie, die sich mit dem Umgang mit schwierigen Situationen in Trainingsveranstaltungen, Workshops, Meetings, Vorträgen und so weiter beschäftigt. Den Anfang macht ein heikles Thema: Persönliche Angriffe auf den Workshopleiter oder Referenten.

„Das habe ich auch schon mal in besser gesehen!“
„Arbeiten Sie das erste oder das zweite Mal mit einer Gruppe?“
„Was für ein Schwachsinn ist das denn wieder?!“
„Denken Sie eigentlich, bevor Sie sprechen?“

Solche direkten oder indirekten Aussagen können schnell verletzen, irritieren oder verärgern. Vor allem, wenn Sie sich viel Mühe mit dem Workshop geben.

Grundsätzlich sollten Sie den Beitrag ernst nehmen und klären, wie denn das Gesagte zu verstehen ist. Dazu macht es Sinn, erst mal bei sich selbst schauen, ob es tatsächlich ein Angriff war oder ob Sie heute nur einfach etwas dünnhäutig sind.

Wenn Sie zu dem Entschluss gekommen sind, dass es sich um einen Angriff handelt, dann sollten Sie klären, wem oder was der Angriff eigentlich gilt.

  • Ihnen in der Funktion
  • der Methode/der Vorgehensweis
  • sind Sie Platzhalter/Sündenbock für jemand anders
  • Ihnen ganz persönlich

Dazu fragen Sie, was mit der Aussage gemeint ist oder wo der Sprecher den Zusammenhang zum Thema sehe, und was die Gruppe nun damit anfangen solle. Beziehen Sie die anderen TN über Blickkontakt und wenn nötig direkte Ansprache mit ein.

In der Regel wird sich der Angreifer dadurch selbst der „Destruktivität“ seiner Aussage bewusst und besinnt sich eines Besseren. Wenn dies nicht hilft, sollten Sie in der Pause ein persönliches Gespräch mit ihm suchen. Auf keinen Fall sollten Sie selbst in den „Ring“ steigen und sich einen Schlagabtausch mit dem TN liefern. Wenn Sie gewinnen, dann haben Sie vielleicht einen oder mehrere Feinde fürs Leben und obendrein noch eine miese Workshop-Stimmung. Wenn Sie verlieren, ist Ihre Autorität in der Gruppe dahin.

Wenn das alles nichts nutzt (was erfahrungsgemäß sehr unwahrscheinlich ist), dann sollten Sie Ihre Akzeptanzgrenze verbal/nonverbal deutlich machen. Status ist jetzt alles. Aktive Sprache ohne Konjunktiv und Verneinung. Kurze Sätze, standfest auf beiden Beinen stehen und Blickkontakt. Wenn Sie sich bewegen müssen, dann lieber auf den TN zugehen als sich von ihm wegbewegen. Jetzt gilt es, bestimmt aber ruhig eine Ansage zu machen, ohne aus der professionellen Rolle zu fallen.

Und wenn auch das nichts helfen sollte, bleibt Ihnen als allerletztes Mittel noch, mit Abbruch der Veranstaltung zu drohen und in letzter Konsequenz den Abbruch auch tatsächlich zu vollziehen. Hoffen wir, dass es nie so weit kommen möge!

Was hilft Ihnen, wenn Sie sich in einer Workshopsituation oder bei einem Vortrag persönlichen Angriffen ausgesetzt sehen? Lassen Sie uns an Ihren Tipps in den Kommentaren teilhaben.

Weitere Teile dieser Serie:

Kategorie: Moderation

Präsentation & Rhetorik | 21.08.2014

Prezi – Mehr als eine Präsentation

Prezi sorgt für neuen Schwung in Ihren Präsentationen. Eine Prezi ist mehr als eine Präsentation.

Die F.A.Z. warnt vor dem „Powerpoint-Irrsinn“ und jeder von uns kann diese Warnung nachvollziehen. Präsentationen sind doof, langweilig und einschläfernd. Und jetzt haben Forscher auch noch bewiesen, dass Powerpoint-Folien dumm machen. Der Zuhörer schaltet ab und nimmt nichts mehr auf, was um die Folien herum geschieht.

Abhilfe gegen langweilige Präsentationen

Prezis sind anders. Sie sind irgendwie interaktiv, frisch und meist alles andere als langweilig. Mit Prezi schaffen Sie es wieder, Ihr Publikum zu fesseln.

Wie sieht so eine Präsentation von Prezi denn nun aus? Schauen Sie sich doch zum Einstieg am besten „Die 6 besten Prezis aus dem Jahr 2013“ im Blog der Firma an. Sehen Sie den Unterschied?

Das Unternehmen wurde 2009 in Budapest, Ungarn gegründet und verfolgte von Anfang an kosequent eine internationale Ausrichtung. Das macht es heute so erfolgreich: mehr als 40 Millionen Menschen und 80% der Fortune 500 Unternehmen nutzen Prezi. Prezi bietet verschiedene Preismodelle, angefangen bei der kostenlosen Nutzung bis hin zur Nutzung im Firmenbereich und für große Teams.

Was macht eine Prezi anders als eine Powerpoint-Präsentation?

Prezi umgeht das Problem des Denkens in Folien. Jede Powerpoint-Präsentation beginnt mit einer Übersichtsfolie mit der Gliederung. Kaum ist diese Folie weg, hat der Zuhörer Probleme zu erkennen, an welcher Stelle der Gliederung er sich nun befindet. Prezi zwingt den Präsentator dazu, sich vorher eine ganz andere Struktur zu überlegen, der man mittels Ein- und Auszoomen folgen kann.

Auch das Abarbeiten eine Folie nach der anderen entfällt mit Prezi. Sobald eine neue Folie erscheint, verschwindet die vorhergehende aus dem Sichtfeld – und damit auch deren Inhalt aus den Gedanken der Zuhörer. Prezi bringt die Einzelteile einer Präsentation eher in Zusammenhänge statt auf Einzelfolien zu separieren.

Manchmal ist es notwendig, auf einem bestimmten Bild einen bestimmten Ausschnitt heauszuheben. Powerpoint-Präsentationen versuchen das durch Pfeile oder ähnliches, die auf den Ausschnitt zeigen. Mit Prezi zoomen Sie einfach den entsprechenden Ausschnitt heran. Damit ist es auch möglich, ganz einfach die Aufmerksamkeit der Zuhörer auf verschiedene Aspekte zu lenken, indem man durch Heranzoomen verschiedene Bildausschnitte betont.

Powerpoint-Präsentationen lassen sich schlecht anpassen. Eigentlich folgen sie alle dem gleichen Schema. Einem Schema, das wir alle schon tausend Mal gesehen haben. Präsentationen mit Prezi schaffen es, das Publikum zu überraschen. Zoomen Sie beispielsweise am Ende kompeltt heraus und zeigen Sie dem Publikum so, dass die gesamte Prezi auf Ihrer Visitenkarte erstellt wurde – eine wunderbare und überraschende Möglichkeit, eine „Danke-Folie“ und Ihre Kontaktdaten am Abschluss der Präsentation einzubinden.

Sie wollen jetzt auch mit Prezi arbeiten?

Manuel Nicolaus bietet in seinem Video-Tutorial „Kurs Prezi – Lernen Sie Prezi in 5 Minuten kennen!„eine kurze und knackige Einführung in die Arbeit mit Prezi.

Wer sich mit allen Möglichkeiten von Prezi intensiv auseinandersetzen möchte, dem sei die Deutsche Anleitung für Prezi vom Medienzentrum des Landkreises Diepholz ans Herz gelegt, die auf knappen 30 Seiten viel Inhalt bietet.

 

Kategorie: Präsentation & Rhetorik | 07.08.2014

Was ist eigentlich Powerpoint Karaoke?

Haben Sie schon mal von Powerpoint Karaoke gehört? Noch nicht? Mir begegnet dieser Begriff gerade immer wieder. Für jeden, der zumindest ab und an eine Präsentation halten muss, finde ich Powerpoint Karaoke eine sehr gute Vorbereitung. Die Wikipedia bezeichnet Powerpoint Karaoke als „Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. […] Es handelt sich um ein rhetorisches, präsentatorisches Trainingsspiel mit Unterhaltungscharakter.“

Vorteile

Man übt also Präsentieren anhand vorher nicht bekannter Powerpoint Foliensätze. Damit übt man viele Dinge  gleichzeitig:
  • Freies Sprechen vor Publikum
  • Besiegen von Lampenfieber
  • Umschiffen von Präsentationsklippen
  • Umgang mit schwierigen Situationen in Präsentationen
  • Rhetorik
  • Kreativität

Ablauf als Spiel im Training

Ein (mehr oder weniger) Freiwilliger wird ausgewählt. Entweder er, der Spielleiter oder das Publikum wählen ein Thema aus. Zu diesem wird über eine Suchmaschine nach einer Präsentation gesucht. Bei Google erreicht man dies zum Beispiel, indem man dem Suchbegriff „filetype:ppt“ (oder „filetype:pptx“ oder auch „filetype:pdf“ für Präsentationen, die als PDF-Dateien vorliegen) hinzufügt. Die erste gefundene Präsentation zu dem gewählten Thema wird verwendet und ohne vorher die Folien anzuschauen, startet der gewählte Präsentator seinen Vortrag. Nach Beendigung des Vortrags kann eine Bewertung durch das Publikum oder den Spielleiter oder eine Jury erfolgen, muss jedoch nicht. Statt per Suchmaschine nach Präsentationen zu suchen, kann auch der Spielleiter mehrere Präsentationen vorbereiten und per Zufall an die Teilnehmer verteilen.

Zufallspräsentation per Internetportal

Das Portal Kapopo hat viele Powerpoint-Präsentationen gesammelt und stellt sie auf seiner Seite zur Verfügung für Powerpoint Karaoke. Dabei kann man auswählen, ob man Einsteiger oder Fortgeschrittener ist – und dementsprechend schwer sind auch die Präsentationen. Es gibt auch noch Spielvarianten wie „Zufallswörter“, „Tabuwörter“, „Pantomime“, „Spontan, wenn ich Du wäre…“, die noch mehr Spaß bringen und sich vermutlich an die eher fortgeschrittene Zielgruppe richten. Der Dienst ist kostenfrei. Man kann nach Anmeldung auch eigene Präsentationen hochladen und zur Verfügung stellen. Für Fragen, Verbesserungsvorschläge, Kritik und ähnliches steht ein Forum zur Verfügung.

Deutsche Meisterschaft

Ob man es glaubt oder nicht, es gibt auch schon eine Deutsche Meisterschaft im Powerpoint Karaoke. Im dezember 2013 fand die erste davon in Berlin statt. Entwickelt hat sich die Idee dazu aus einem festen Termin für Powerpoint Karaoke in einer Berliner Bar. Es wurden wohl immer mehr Teilnehmer, so dass irgendwann die Idee aufkam, eine Meisterschaft zu machen. Organisiert wurde das Ganze von Kultmucke, die auch einen eigenen YouTube-Kanal zu Powerpoint Karaoke betreiben. Kannten Sie Powerpoint Karaoke schon? Haben Sie es schon einmal in einem Training eingesetzt? Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Wir sind gespannt auf Ihre Berichte aus der Praxis…